Eifrig spekulierten sie, die deutschen Medienvertreter. Der Umzug ins Ernst-Happel-Stadion sei ein Nachteil, die Stimmung werde aufgrund der Laufbahn einem Geisterspiel gleichen.
Doch sie alle sollten eines Besseren belehrt werden. Der Rahmen, den die 49 500 Zuschauer beim Europa-League-Duell zwischen SK Rapid Wien und dem HSV boten, er hätte auch Ernst Happel gefallen. “Der Happel hätte Rapid die Daumen gedrückt“, meinte Peter Pacult bei der Pressekonferenz vor dem Spiel. Logische Schlussfolgerung: Der “Wödmasta“ hätte gejubelt an jenem geschichtsträchtigen Abend, an dem seine Rapid dem Tabellenführer der deutschen Bundesliga das Fürchten lehrte. Kugelblitz lässt den 3:0-Erfolg im Spielfilm Revue passieren: Continue reading »
Der moderne Fußballer benötigt auch schauspielerisches Talent, zum Beispiel bei Schwalben. Auf theatralisches Hinfallen, schmerzverzerrte Gesichter und wüstes Reklamieren ist jeder Schiedsrichter auf der Welt schon einmal hereingefallen. Manche Kicker treiben es jedoch zu weit, wie folgendes Video beweist:
Ümit Korkmaz ist in seinem 16. Einsatz für Eintracht Frankfurt sein erstes Tor in der deutschen Bundesliga gelungen. Beim 1:1 auswärts gegen Hannover 96 trifft der Flügelflitzer in untypischer Manier. Nach einer Flanke von Martin Fenin vergisst die Abwehr auf Korkmaz, der nützt den Raum und bugsiert den Ball per Flugkopfball über die Linie. Video:
Fluch für Trainer, Segen für Fans: 492 Tore in 31 Runden, im Schnitt drei pro Spiel. Rubin Okoties Tor zum Endstand im 289. Wiener Derby egalisierte die Bestmarke an Bundesligatreffern in einer Saison seit Wiedereinführung der Zehnerliga im Jahr 1993. Der bisherige Rekord datiert aus der Saison 1997/98. Kugelblitz wirft einen Blick auf die trefferreichsten Partien des heurigen Spieljahres. Continue reading »
Martin Stranzls Zeit auf dem Abstellgleis von Spartak Moskau dürfte – zumindest vorläufig – vorbei sein. Nach der Entlassung von Trainer Michael Laudrup genießt der Abwehrspieler das Vertrauen von Interimscoach Valery Karpin. Als Dank hat der Burgenländer in seinem zweiten Saisoneinsatz den Führungstreffer beim 2:0-Auswärtserfolg gegen Meister Rubin Kazan erzielt. Knapp nach der Pause springt Stranzl bei einem Eckball am höchsten und wuchtet die Kugel per Kopf ins Netz. Ein Erfolgserlebnis für den Russland-Legionär, das auch ÖFB-Teamchef Didi Constantini wohlwollend registrieren wird.
Innenverteidiger Pepe gilt als einer der Stärksten seiner Zunft. Mit kluger Antizipation und beeindruckender Abgeklärtheit zieht der Abwehrrecke von Real Madrid den gegnerischen Stürmern reihenweise den letzten Nerv. Doch der Portugiese kann auch anders. Beim 3:2-Sieg gegen Getafe trat der 26-Jährige – aus Ärger über einen Elfmeter-Pfiff – auf den am Boden liegenden Francisco Casquero ein. Als Draufgabe ein Schlag ins Gesicht eines weiteren Getafe-Spielers sowie unschöne Worte (”Ihr seid alle Hurensöhne”) in Richtung des vierten Schiedsrichters. Real-Trainer Juande Ramos verteidigte seinen Schützling nach dem Spiel. Pepe habe lediglich in die Luft schlagen wollen.
Eigentlich sollte an dieser Stelle eine weitere Jubelmeldung über Marko Arnautovic folgen. Doch die starke Leistung des 19-jährigen Twente-Stürmers beim 2:0-Auswärtserfolg gegen Willem II Tilburg (1 Tor, 1 Assist) wird von einem unschönen Vorfall überschattet. Nachdem es auf dem Spielfeld zwischen Arnautovic und Willems Ibrahim Kargbo zu einer Auseinandersetzung kam, gab der Mittelfeldspieler aus Sierra Leone nach dem Spiel vor der Fernsehkamera bekannt, von Arnautovic rassistisch beschimpft worden zu sein. Video:
Es wird wieder Zeit für ein fantastisches Video! Die Kollegen von 11Helden haben einen besonderen Leckerbissen ausgegraben. Wir sind uns nicht sicher was davon echt ist – aber eigentlich ist es egal, Hauptsache wir sind beeindruckt.
Der Clip ist im übrigen aus der Kampagne für Fifa Street 3.
Sergio Agüero ist auf bestem Weg in Richtung Weltklassespieler. Der quirlige Gaucho in Diensten von Atletico Madrid spielt Woche für Woche seine Gegenspieler in der Primera Division schwindlig. Neben Lionel Messi gilt der 20-Jährige – dessen Spitzname “Kun” auf einer japanischen Comicfigur basiert – als Messias des argentinischen Fußballs. Und auch Gottes Unterstützung ist ihm sicher: Sein Schwiegervater hört auf den Namen Diego Maradona. Da kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.
Die Leistungen seiner Mannschaft bereiten ManU-Trainerlegende Sir Alex Ferguson momentan wohl kaum schlaflose Nächte. Assistenztrainer Mike Phelan hingegen hat die Nerven seines Chefs mithilfe eines lästigen Luftballons im Premier League-Spiel gegen Chelsea auf die Zerreißprobe gestellt. Resultat:
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